Anträge

Antrag Gebührennachlass - keine Biotonne (PDF-Datei)

Antrag Nachbarschaftsbehälter (PDF-Datei)

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Die Kompostierung im eigenen Garten

Die Kompostierung im eigenen Garten unterstützen wir in mehrfacher Hinsicht:

  • Wer einen Kompostbehälter erwirbt, erhält von uns einen Zuschuss von 50 % des Kaufpreises, max. jedoch 30,00 Euro. Der Zuschuss wird einmalig pro Haushalt gewährt. Bitte fügen Sie Ihrem formlosen Erstattungsantrag eine Originalquittung bei und versäumen Sie nicht, Ihre Bankverbindung und Ihre Anschrift anzugeben.
  • Werden alle organischen Abfälle mit Ausnahme von Fisch- und Fleischabfällen, selbst im eigenen Garten  kompostiert und wird somit auf dem Grundstück keine Biotonne genutzt , können Grundstückeigentümer auf Antrag einen Gebührennachlass von ca. 10 % auf die Abfallgebühr erhalten.
  • Wer sich eine Biotonne mit dem Nachbarn teilt, erhält einen Gebührennachlass von ca. 5 %.

Fragen und Antworten

Wo ist die beste Lage für einen Kompostplatz?
Der Kompostplatz sollte vom Wohnhaus nicht zu weit entfernt liegen und gut erreichbar sein. Befestigte Wege sind von Vorteil, da der Platz auch nach längerem Regen noch gut erreichbar sein sollte. Der Komposthaufen selbst muss auf natürlichem Boden aufgesetzt werden, nur so können Kompostwürmer einwandern und Flüssigkeit, die sich im unteren Bereich ansammeln kann, abfließen. Der Kompostplatz sollte windgeschützt und leicht beschattet sein. Umpflanzungen mit z. B. Holunder, Hainbuche, Haselnuss, schwarzer Johannisbeere oder auch Himbeer- und Brombeerruten lassen im Frühjahr wärmende Sonnenstrahlen durch und schützen den Kompost im Sommer durch ihr Laub vor dem Austrocknen.

Führen Wildkräuter im Kompost zu einer Verunkrautung des Gartenbodens?
Wildkräuter machen keine Probleme, solange sie vor der Samenreife gejätet und auf den Kompost gebracht werden. Samentragende Unkräuter gibt man beim Aufsetzen immer in die Mitte des Komposthaufens, wo die Wärmeentwicklung am stärksten ist. Wurzelkräuter wie Quecke, Giersch und Winde sollten Sie vorher vertrocknen lassen.

Unter welchen Bedingungen können kranke Pflanzen kompostiert werden?
Sie sollten nur kompostiert werden, wenn sich der Kompost in der Vorrote auf über 45° C erhitzt (Mietenthermometer) und somit die Krankheitserreger abgetötet werden. Dies gilt besonders für Pflanzen, die mit Kohlhermie oder Tomatenfäule befallen sind.

Können Schalen von Zitrusfrüchten mit kompostiert werden?
Zitrusfrüchte werden zur Verbesserung der Lagerhaltung mit den Pilzbekämpfungsmitteln Diphenyl, Orttophenylphenol und Thiabendazol behandelt. Diese Stoffe entsprechen der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung für Lebensmittel. Beim Kompostieren setzen diese Stoffe zusammen mit den ätherischen Ölen der Schalen dem Abbau zunächst einen gewissen Widerstand entgegen. Sobald der Abbau jedoch in Gang gekommen ist, werden diese Mittel intensiv um- und abgebaut. Haushaltsübliche Mengen an Schalen von Zitrusfrüchten führen zu keiner nachweislichen Verschlechterung der Kompostqualität.

 

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